Ausbildung bei RKW: Sandra sammelt Accounting-Erfahrung im Headquarters Mannheim
Manche Lernerfahrungen bleiben besonders in Erinnerung – vor allem dann, wenn sie den eigenen Blick auf die tägliche Arbeit verändern. Genau so ging es Sandra, Auszubildende zur Kauffrau für Groß- und Außenhandelsmanagement im zweiten Ausbildungsjahr am RKW Standort Wasserburg am Inn. Anfang Juni 2026 durfte sie für vier Tage ins RKW Headquarters nach Mannheim reisen und dort den Bereich Accounting aus nächster Nähe erleben.
Für Sandra war schnell klar: Dieser Einsatz ist mehr als nur ein Ortswechsel. Wer sonst an einem Produktionsstandort arbeitet, erlebt im Headquarters eine ganz andere Arbeitswelt mit neuen Abläufen, neuen Kontakten und einem tieferen Verständnis dafür, wie die verschiedenen Bereiche bei RKW ineinandergreifen.
Schon zu Beginn war die Neugier groß. Sandra wollte verstehen, wie zentrale Prozesse funktionieren, wie sie mit den Abläufen in Wasserburg zusammenhängen und was im Hintergrund passiert, damit im Unternehmen alles reibungslos zusammenspielt. Gleichzeitig war da auch die Vorfreude, Kolleginnen und Kollegen persönlich kennenzulernen, mit denen sie sonst nur per E-Mail oder Telefon in Kontakt steht.
In Mannheim bekam sie Einblicke in unterschiedliche Aufgaben im Accounting. Unter anderem beschäftigte sie sich mit der Rechnungsprüfung in der Kreditorenbuchhaltung für den Standort Wasserburg und lernte in der Debitorenbuchhaltung auch das Mahnwesen sowie die Prüfung von Zahlungseingängen kennen. Besonders spannend war für sie dabei, wie eng die verschiedenen Bereiche miteinander verknüpft sind und wie wichtig das Zusammenspiel der Teams für funktionierende Prozesse ist.
Was Sandra aus diesen Tagen mitnimmt, geht deshalb weit über fachliche Einblicke hinaus. Viele Inhalte aus der Berufsschule wurden für sie plötzlich konkret und nachvollziehbar, weil sie die Theorie direkt in der Praxis erleben konnte. Gleichzeitig hat der Aufenthalt ihr geholfen, die eigene Arbeit in Wasserburg in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Aus einzelnen Aufgaben wurden sichtbare Prozessketten und aus bekannten Namen echte Begegnungen.
Genau dieser persönliche Austausch machte den Einsatz für sie besonders wertvoll. Die Kolleginnen und Kollegen in Mannheim nahmen sich Zeit, erklärten Abläufe verständlich und beantworteten ihre Fragen offen. So wurde aus einer neuen, zunächst ungewohnten Umgebung schnell ein Arbeitsplatz, an dem sie sich willkommen fühlte.
Sandras Erfahrung zeigt, wie wichtig standortübergreifendes Lernen in der Ausbildung sein kann. Wer unterschiedliche Perspektiven kennenlernt, versteht nicht nur die eigenen Aufgaben besser, sondern entwickelt auch ein stärkeres Gefühl für Zusammenarbeit, Zusammenhänge und Verantwortung im Unternehmen.
Ihr Rat an andere Auszubildende ist deshalb klar: Chancen wie diese sollte man unbedingt nutzen. Denn wer neugierig bleibt, Fragen stellt und offen auf neue Eindrücke zugeht, nimmt weit mehr mit als nur fachliches Wissen.
Sandras Tipp:
„Man sollte die Möglichkeit auf jeden Fall nutzen. Es hilft sehr, die Prozesse besser zu verstehen und Themen aus der Berufsschule in der Praxis zu sehen. Und mein wichtigster Tipp ist: keine Scheu haben, Fragen zu stellen.“
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