Gruppenbild, von links nach rechts:
Florian Brandmaier (Manager Application Engineering und R&D, RKW), Dr. Stefan Forster (Standortleiter Wasserburg, RKW), Raphael Müller (Eigentümer und Aufsichtsratvorsitzender, RKW), Daniela Ludwig (Parlamentarische Staatssekretärin; Bundesministerium des Innern, MdB), Otto Lederer (Landrat des Landkreises Rosenheim), Jörg Achhammer (Execvutive Vice President Legal, RKW), Oliver Mersmann (Executive Vice President Public Affairs & Sustainability, RKW)
Wasserburg am Inn – 27.01.2026 – Wer im Alltag an Babywindeln, Pflaster oder den Schutz landwirtschaftlicher Erzeugnisse denkt, denkt selten an die Materialien dahinter. Genau hier setzt die Arbeit der RKW-Gruppe an. Im Rahmen eines politischen Austauschs begrüßte das Team am Standort Wasserburg eine Delegation um Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium des Innern und Mitglied des Deutschen Bundestages, sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik. Bei dem Besuch erhielten die Gäste Einblicke in die Produktwelt, die Produktionsprozesse sowie entscheidende Rahmenbedingungen des Unternehmens.
Die RKW-Gruppe ist ein international tätiges, unabhängiges Familienunternehmen mit rund 2.700 Beschäftigten an 16 Standorten weltweit, davon sieben in Deutschland und zwei in Bayern. Einer der größten Standorte befindet sich in Wasserburg. Hier entwickeln und produzieren rund 360 Mitarbeitende innovative Folienlösungen und Vliesstoffe für eine Vielzahl von Anwendungen in unterschiedlichsten Branchen. Viele Produkte von RKW sind fester Bestandteil essenzieller Lieferketten – insbesondere in den Bereichen Hygiene und Medical, Landwirtschaft sowie in hochtechnischen industriellen Anwendungen, etwa für die Automobilindustrie. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Schutz, Funktionalität und Zuverlässigkeit entscheidend sind.
Raphael Müller, Eigentümer in dritter Generation und Aufsichtsratsvorsitzender der RKW, betont: „Als familiengeführtes Unternehmen denken wir langfristig und in Generationen. Unser Anspruch ist es, Verantwortung zu übernehmen – für unsere Mitarbeitenden, unsere Geschäftsbereiche und Standorte sowie für die Gesellschaft.“ Dr. Stefan Forster, Leiter des Standorts Wasserburg, ergänzt: „Innovationsfähigkeit und Nachhaltigkeit gehören für uns untrennbar zusammen. Kreislaufwirtschaft, Ressourceneffizienz und die kontinuierliche Weiterentwicklung von Materialien und Prozessen sind fester Bestandteil unserer Strategie und Voraussetzung für langfristigen unternehmerischen Erfolg.“
Im Austausch mit den politischen Gästen ging es auch um die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen, unter denen Industrieunternehmen heute agieren. Hohe Energie- und Rohstoffpreise, der zunehmende Fachkräftemangel sowie wachsende regulatorische Anforderungen stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Dazu zählt beispielsweise die Verordnung (EU) 2025/40 des Europäischen Parlaments und des Rates über Verpackungen und Verpackungsabfälle. Oliver Mersmann, Executive Vice President Public Affairs & Sustainability: „Die Transformation hin zu mehr Nachhaltigkeit ist richtig und notwendig. Gleichzeitig braucht es realistische und praxisnahe Rahmenbedingungen, damit Innovationen industriell umgesetzt werden können. Gerade beim Einsatz recycelter Materialien stehen wir aktuell vor Herausforderungen, die sich nur gemeinsam lösen lassen.“
Der Dialog mit politischen Entscheidungsträgern ist für RKW daher ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. „Der enge Austausch zwischen Industrie und Politik auf allen Ebenen ist entscheidend, um wirksame, wettbewerbsfähige und verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen – für eine erfolgreiche nachhaltige Transformation, sichere Arbeitsplätze und resiliente Lieferketten“, so Oliver Mersmann. Der Besuch unterstrich die gesellschaftliche Bedeutung der Produkte von RKW, die im Alltag oft unsichtbar bleiben, aber eine tragende Rolle für Gesundheit, Lebensqualität und Versorgungssicherheit spielen – heute und in Zukunft.
„Das Unternehmen gehört zu den echten Hidden Champions in unserer Region“, so Ludwig. „Der Dialog mit solch innovativen Familienunternehmen ist mir enorm wichtig. Wir müssen in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten alles tun, um den Mittelstand zu stützen. Er ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“
