Wie Alexandra bei RKW Wissenschaft in Erfolg umsetzt
Mein Name ist Alexandra, und ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert, insbesondere für Biologie und Chemie. Ich bin im sonnigen Sydney, Australien, aufgewachsen und lebe heute im (derzeit winterlichen) Deutschland, in der Nähe von Köln. Auch wenn sich meine Umgebung verändert hat, ist meine Leidenschaft für die Naturwissenschaften dieselbe geblieben.
Ich habe in Sydney studiert und dort meinen Doktortitel in organischer Chemie erworben. Danach habe ich mehrere Postdoc-Stellen absolviert – zuerst in den Vereinigten Staaten, dann in Belgien und schließlich in Deutschland. Mit der Zeit beschloss ich, mich aus dem Labor zurückzuziehen und in den Bereich Regulatory Affairs (RA) zu wechseln, mit Schwerpunkt auf der Produktsicherheit von Lebensmittelverpackungen.
Was hat Dich dazu motiviert, in einem wissenschaftlichen oder technischen Umfeld zu arbeiten?
Ich habe mich schon immer für Naturwissenschaften interessiert. Ich war fasziniert von Biologie, Genetik, Pflanzen, Tieren, Insekten und sogar von Phasenwechselmolekülen – man denke nur an Wasser, das gefriert, schmilzt oder kocht. Wenn man etwas beobachten oder messen konnte, wollte ich es verstehen.
Was mich wirklich motiviert, ist, dass es, egal wie viel wir bereits über die Welt wissen, immer noch mehr zu lernen, zu entdecken und zu hinterfragen gibt. Mit der Zeit habe ich gelernt, diese Neugier in meine wissenschaftliche Forschung zu lenken. Ich habe Projekte ausgewählt, die mich inspiriert haben, darunter Arbeiten zu Tuberkulose, Krebs und Alzheimer.
Schließlich wurde mir klar, dass Wissenschaft nicht nur im Labor stattfindet. Durch Regulatory Affairs kann ich dazu beitragen, dass Produkte, die auf den Markt kommen, für Verbraucher sicher sind – und das ist unglaublich bereichernd.
Wie sieht Dein typischer Arbeitstag als Manager Regulatory Affairs bei RKW als?
Meine Arbeitstage sind geprägt von viel Kommunikation und Zusammenarbeit. Ich leite ein Team von Regulierungsspezialisten, und gemeinsam sorgen wir dafür, dass das gesamte Produktportfolio von RKW einer Vielzahl von Vorschriften und Kundenanforderungen entspricht.
Ich stehe in engem Kontakt mit meinem Team, um laufende und neue regulatorische Aufgaben zu bewältigen. Mein Tag kann Besprechungen mit Kund:innen oder Kolleg:innen umfassen, um anstehende oder laufende Projekte zu besprechen – es ist immer spannend zu sehen, wie diese Projekte von Ideen zur Wirklichkeit werden. Außerdem vertrete ich RKW in regulatorischen Funktionen innerhalb von Branchenverbänden.
Da sich viele unserer Produktionsstandorte in Europa befinden, verfolge ich aufmerksam die EU-Vorschriften, die zu den strengsten und sich am schnellsten entwickelnden weltweit zählen, insbesondere in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz. Mit den regulatorischen Änderungen Schritt zu halten, ist ein wichtiger Teil meiner Aufgabe – und sorgt dafür, dass meine Arbeit nie langweilig wird.
Welche Fähigkeiten oder Eigenschaften sind in Deinem Bereich besonders wichtig?
Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft, Neues zu lernen, sind für meine Arbeit unerlässlich. Ich muss komplexe Informationen klar und verständlich an Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund, aus verschiedenen Kulturen und Berufsfeldern vermitteln.
Ebenso wichtig ist Zusammenarbeit, das Anhören unterschiedlicher Perspektiven und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen. Analytisches Denken, das Stellen der richtigen Fragen und Problemlösung sind zentrale Bestandteile meiner Tätigkeit. Schließlich ist Flexibilität von entscheidender Bedeutung. Vorschriften, Wissen und Erwartungen entwickeln sich ständig weiter, daher ist es für den Erfolg entscheidend, offen für Veränderungen zu sein und anderen dabei zu helfen, sich darauf einzustellen.
Welchen Tipp würdest Du jungen Frauen und Mädchen geben, die sich für Wissenschaft, Technik oder Regulatory Affairs interessieren?
Hab niemals Angst, Deine Meinung zu sagen oder Fragen zu stellen. Bleib neugierig und offen. Wenn Du die Antwort nicht kennst, weiß sie vielleicht jemand anderes – und wenn nicht, hast Du vielleicht etwas entdeckt, das es wert ist, weiter erforscht zu werden. Es gibt wirklich keine dummen Fragen.
Wenn Dich Wissenschaft oder Technik begeistern, dann geh Deinen Weg mit Zuversicht. Mach, was Du liebst, und lass Dir von niemandem einreden, dass Du es nicht kannst. Auch wenn Du Dich in einem bestimmten Bereich nicht wiederfindest, lass Dich nicht entmutigen. Ein naturwissenschaftliches Studium kann eine Herausforderung sein, aber es ist unglaublich lohnenswert – und man weiß nie, wohin es einen führen kann.
