Ecovadis-Zertifikate für sechs RKW-Standorte

Eine nachhaltige Wertschöpfungskette zählt heute ebenso zu wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Unternehmens. Immer häufiger machen vor allem größere Gesellschaften und Hersteller von Markenartikeln eine Auftragsvergabe an Zulieferunternehmen von einem Zertifikat über nachhaltige Prozesse abhängig. Ein Grund mehr, warum Nachhaltigkeit integraler Bestandteil der Unternehmenspolitik und Business Mission von RKW ist. Sechs Standorte haben sich deshalb von Ecovadis, einem international anerkannten Anbieter für Nachhaltigkeitsratings mit Sitz in Paris, zertifizieren lassen.

Europaweit sind es die Standorte Echte, Nordhorn, Petersaurach (Deutschland), Castelletta, Saints Frères Emballages (Frankreich) und Pori (Finnland). Ihre Bilanz kann sich sehen lassen: Alle Teilnehmer zählen mit ihren Ergebnissen aus den letzten zwölf Monaten zur Spitzengruppe der bewerteten Unternehmen.

Die Bewertungen von Ecovadis basieren auf internationalen Nachhaltigkeitsstandards einschließlich des Global Compact der Vereinten Nationen. Sie umfassen die Themenbereiche Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik sowie nachhaltige Beschaffung. Aus den Ergebnissen wird eine so genannte Scorecard erstellt. „Sie veranschaulicht die Stärken und Verbesserungspotenziale, damit sich die Teilnehmer gezielt weiterentwickeln können“, sagt Lea Weiteder, die als Managerin R&D (Research & Development - Forschung und Entwicklung) und Sustainability die gruppenweiten Aktivitäten in diesem Bereich koordiniert.

Regelmäßige Audits seit 2015

Weil die Scorecard nur ein Jahr lang gültig ist, müssen die Bewertungen jährlich wiederholt werden. Der Aufwand für die Unternehmen ist damit beträchtlich, wenn auch für RKW kein Neuland: Bereits seit 2015 werden einzelne Standorte regelmäßig von Ecovadis bewertet. Da mittlerweile fast alle Branchenunternehmen an diesem Thema arbeiten, steigt die Komplexität des Fragebogens und das Anspruchsniveau von Jahr zu Jahr. Lea Weiteder bietet deshalb eine standortübergreifende Hilfestellung an: „Weil unsere Standorte je nach Produktportfolio unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen, lassen sich die Bewertungen nicht gruppenweit standardisieren. Wir versuchen deshalb, durch eine zentrale Unterstützung den stetig wachsenden Aufwand zu reduzieren.“