Mehr Regranulat und exzellente Qualität

Kunststoffabfälle in hochwertigen Folien wiederverwenden – diesen Weg verfolgt die RKW weiter. Eine neue fünf-Schicht-Anlage am RKW-Standort im finnischen Pori und neue Rezepturen der Anwendungstechnik ermöglichen die Herstellung von hochqualitativen Rasen- und Gartenfolien mit zunehmend höherem Anteil an recycelten Kunststoffen – darunter auch Post-Consumer-Kunststoffabfälle. „Unsere Kunden sind von der Qualität, Haptik und Optik der Produkte begeistert“, sagt Pekka Saariluoma, Leiter des RKW-Standorts in Pori (Finnland).

Mit dem Anteil an Rezyklat aus Post Consumer Waste gibt sich RKW aber noch nicht zufrieden, selbst wenn das derzeit Branchen-Benchmark ist. „Wir streben an, den Anteil an Rezyklaten zu erhöhen, ohne dabei Abstriche bei der Materialqualität zu machen“, sagt Saarilouma. Rasen- und Gartenfolien müssen unter anderem besonders gut bedruckbar sein, hohe Lichtundurchlässigkeit und hohe Reißfestigkeit bieten.

Kunststoffabfälle aus dem Endverbraucherbereich werden schon seit langem verarbeitet. Doch sind hier die Qualitätsanforderungen nicht so hoch, werden sie doch vor allem zur Herstellung von beispielsweise Müllsäcken eingesetzt. Die Produktion hochwertiger Folien – zum Beispiel Rasen- und Gartenfolien – mit einem sehr hohen Anteil an den so genannten PC-Regranulaten (Post Consumer) stellt hohe Ansprüche an die Entwicklungs- und Anwendungstechnik, denen sich RKW mit großem Engagement stellt. Eine weitere solche Anlage ist zeitnah auch für das Werk RKW Saints Frères Emballage in Ville le Marcelt in Frankreich geplant, wo RKW Folien für Getränke- und Lebensmittelverpackungen herstellt.