Newsroom - RKW Gruppe
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Frankenthal, 7. Dezember 2020 – Die RKW-Gruppe hat ihre Produktionsstandorte in Deutschland in diesem Jahr auf Ökostrom umgestellt und weitet damit ihr Engagement für Nachhaltigkeit noch einmal signifikant aus. Durch den Einsatz sauberer Energie sanken die CO\2\-Emissionen 2020 um rund 80.000 Tonnen – bezogen auf den Stromverbrauch der deutschen Werke entspricht das einem Rückgang um etwa 80 Prozent. Auf die gesamte Unternehmensgruppe gerechnet, ergibt sich ein um rund 40 Prozent niedrigerer CO\2\-Ausstoß.

Die Herstellung von Folien ist ein energieintensiver Prozess, zumal die Werke rund um die Uhr und das ganze Jahr hindurch produzieren. Die Nutzung von Strom aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft beim gleichzeitigen Verzicht auf die fossilen Energieträger Kohle, Erdöl und Erdgas ist daher eine Grundsatzentscheidung des Unternehmens.

„Nachhaltigkeit und Umweltschonung sind fest in der RKW-Strategie verankert. Der Einsatz von Ökostrom ist ein weiterer Schritt auf unserem Weg, Verantwortung zu übernehmen und einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten“, sagt Harald Biederbick, Vorstandsvorsitzender der RKW SE.

Als führender Folienhersteller arbeitet die RKW-Gruppe seit Jahren an der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Ein Beispiel ist die Außenhaut einer Windel, das sogenannte Backsheet: Durch konsequente Reduzierung der Materialstärke liegt der CO2-Fußabdruck dieser Folien heute um rund 40 Prozent niedriger als noch vor 25 Jahren. Neben der Entwicklung von immer dünneren, immer elastischeren und damit leistungsfähigeren Folien arbeitet die RKW-Gruppe kontinuierlich daran, Kunststoff eine ökologische Perspektive zu geben und übernimmt damit Verantwortung für zukünftige Generationen.

Nachhaltigkeitsbericht auf Basis der UN-Ziele

Ein wesentlicher Bestandteil des Nachhaltigkeitsengagements in diesem Jahr war – neben dem Einsatz von Ökostrom – die RKW-Sommerkampagne mit konkreten Maßnahmen und Umweltschutzprojekten an allen Standorten weltweit. Der ebenfalls neu aufgelegte Nachhaltigkeitsbericht folgt erstmals den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) der Vereinten Nationen.

„Wir haben 2020 als Unternehmen einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit getan – aber wir bleiben ganz bestimmt nicht stehen“, so Harald Biederbick weiter. Für das kommende Jahr seien neue, zusätzliche Initiativen geplant, insbesondere zum weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft. „Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern werden wir an nachhaltigen Lösungen arbeiten, die das Leben von Verbrauchern auf der ganzen Welt leichter machen.“