Newsroom - RKW Gruppe
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Wachstum und Wohlstand bewahren, die Erde für nachfolgende Generationen erhalten - darum geht es im Kern, wenn über Nachhaltigkeit gesprochen wird. Der Begriff stammt aus der Forstwirtschaft und besagt, dass in einem Waldgebiet nur so viele Bäume geschlagen werden dürfen, wie im selben Zeitraum nachwachsen.

Für die Kunststoffindustrie bedeutet das: Nur noch so viel Plastik verarbeiten, wie am Ende der Wertschöpfungskette wieder eingesammelt und recycelt werden kann. Daran arbeitet die ganze Branche, und die ersten erfolgreichen Schritte hin zu diesem Ziel liegen bereits hinter uns.

Warum aber überhaupt an Kunststoffen festhalten? Dafür gibt es viele gute Gründe, die in der öffentlichen Diskussion zumeist ausgeblendet werden:

Kunststoff ist klimafreundlich

Im Gegensatz zu Papier und Pappe wird bei der Herstellung von Plastik deutlich weniger CO2 emittiert. Für den Produktionsprozess werden weder viel Wasser noch Wärme - die meist aus fossilen Energieträgern gewonnen wird - benötigt. 

Kunststoff steht für Sicherheit

Von der Salatgurke bis zum 1000-Euro-Laptop - Kunststoffe schützen wertvolle Produkte vor Beschädigungen oder verlängern ihre Haltbarkeit. Sicher, Gemüse muss nicht in Folie eingewickelt werden - aber dann verdirbt es schneller, wird in größeren Mengen weggeworfen und muss neu ins Supermarktregal gebracht werden. Unterm Strich eine deutlich schlechtere Umweltbilanz.

Sicherheit bedeutet auch ein Stück Lebensqualität. Hygieneprodukte zum Beispiel sind ohne Kunststoffe nicht denkbar - von der Babywindel über die Damenbinde bis zum Inkontinenzprodukt. Hier geht es um Zuverlässigkeit und das gute Gefühl, ohne Einschränkungen am täglichen Leben teilnehmen zu können.

Kunststoff lässt sich einfacher verwerten

Recycling funktioniert immer dann besonders gut, wenn das zu verarbeitende Material nur aus einem Rohstoff besteht - wie bei vielen Kunststoffprodukten. Dann können zum Beispiel Verpackungen aus Polyethylen vergleichsweise einfach aufbereitet und in den Wertstoffkreislauf zurückgeführt werden. Ganz anders die Situation bei vielen Papier- und Pappverpackungen: Diese bestehen oft aus Verbundmaterialien, die vor dem Recycling erst aufwändig getrennt werden müssen.

Auf dem Weg zur Kreislaufwirtschschaft

Die RKW-Gruppe engagiert sich seit Jahren in Fachorganisationen und Branchenverbänden für den weiteren Ausbau der Kreislaufwirtschaft. Konkret arbeiten wir an Projekten, die den Anteil an Rezyklat in unseren Produkten weiter steigern und gleichzeitig den Rohstoffeinsatz minimieren. 

Keine leichte Aufgabe, und es gibt noch viel zu tun. Bei Kunststoffrecycling steckt der Teufel im sprichwörtlichen Detail - von der „Entfärbung“ bedruckter Altverpackungen über Hygieneaspekte in der Wiederaufbereitung bis hin zur Einführung von Rücknahmesystemen reicht das Spektrum.

Damit das gelingt, müssen alle zusammenarbeiten. Die RKW-Gruppe bekennt sich zu dieser Verantwortung und hat 2021 ihre „Sustainability Community“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit unseren Partnern, Lieferanten und Kunden setzen wir uns dafür ein, Kunststoffen eine nachhaltige Perspektive zu geben.

Mehr dazu erfahren Sie in unserem Nachhaltigkeitsbericht.