Newsroom | RKW Gruppe
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Mannheim, 17. Mai 2021 – Die RKW-Gruppe weitet ihr Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit kontinuierlich aus. Nach Umstellung der deutschen Standorte auf Ökostrom im vergangenen Jahr nutzt die Unternehmensgruppe ab Juni 2021 auch in Frankreich und Belgien saubere Energie aus regenerativen Quellen wie Wind-, Solar- und Wasserkraft. Unterm Strich steht eine jährliche Einsparung von voraussichtlich 100.000 Tonnen CO\2\ – bezogen auf den Stromverbrauch der 18 Werke weltweit entspricht das einem Rückgang von über 60 Prozent.

„Als RKW-Gruppe bekennen wir uns zu unserer Verantwortung für Umweltschutz und Ressourcenschonung“, sagt Harald Biederbick, Vorstandsvorsitzender der RKW SE. Der Einsatz von Ökostrom an weiteren vier Produktionsstädten sei ein konsequenter Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Energieversorgung – und damit zugleich fester Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Der Verzicht auf die Nutzung von Strom aus fossilen Energiequellen (Kohle, Erdöl, Erdgas) ist nur ein Aspekt der CO2-Reduzierung – mit Blick auf den energieintensiven Herstellungsprozess von Kunststofffolien aber ein besonders wichtiger Hebel. Bezogen auf den gesamten Energiebedarf für Wärme, Kühlung und Strom (Scope 1 und 2) senkt die RKW-Gruppe ihren CO2-Ausstoß im Vergleich zu 2019 um rund 40 Prozent.

„Dieses Ergebnis ist ein großer Erfolg und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz – zufrieden geben wir uns damit jedoch nicht“, so Biederbick weiter. In Zukunft sollen weitere Produktionsstandorte auf „sauberen Strom“ umgestellt werden, außerdem setzt das Unternehmen verstärkt auf Effizienzmaßnahmen. „Jede eingesparte Kilowattstunde dient nicht nur der Umweltschonung, sondern reduziert auch die Kosten.“ Konkrete Beispiele dafür sind die Nutzung von LED-Beleuchtung in den Produktionshallen oder der Einsatz von besonders stromsparenden, drehzahlgeregelten Motoren – allein hier investiert das Unternehmen in diesem Jahr eine sechsstellige Summe.

Darüber hinaus arbeitet die RKW-Gruppe als einer der weltweit führenden Folienhersteller seit Jahren an der Verbesserung ihrer Umweltleistung. Ein Beispiel ist die Außenhaut einer Windel, das sogenannte Backsheet: Durch konsequente Reduzierung der Materialstärke liegt der CO2-Fußabdruck dieser Folien heute um rund 40 Prozent niedriger als noch vor 25 Jahren. Neben der Entwicklung von immer dünneren, immer elastischeren und damit leistungsfähigeren Folien arbeitet die RKW-Gruppe kontinuierlich daran, Kunststoff eine ökologische Perspektive zu geben und übernimmt damit Verantwortung für kommende Generationen.