RKW Respekt-Stories.
Lernen Sie uns kennen ...

Als weltweit erfolgreiches Unternehmen im Privatbesitz ist Respekt einer der wichtigsten Werte bei RKW. Azubis, Fach- und Führungskräfte berichten von ihren Erfahrungen bei RKW, national und international - in ganz persönlichen Respekt-Stories.

Jingyi-Wang.new

“Herausforderungen sind eine Chance”

Jingyi Wang

Jingyi Wang hat in China Germanistik studiert und in Deutschland ihren Master in Kultur und Wirtschaft gemacht. 2014 startete sie als General Trainee bei RKW und ist inzwischen als Marketing-Manager in Frankenthal auch für Kunden in ihrer alten Heimat China zuständig. Herausforderungen sieht sie als Chance.

Jingyi Wang kennenlernen

Fußball als Brückenbauer

Germanistik habe ich studiert, weil ich Miroslav Klose so toll fand. Während der WM 2006 lief im chinesischen Fernsehen viel über Deutschland. Mir hat das alles gut gefallen. Aber ich wollte nicht Deutschlehrerin werden, sondern Fachwissen sammeln. Deshalb bin ich nach dem Germanistikstudium nach Deutschland gegangen, nur mit einem Koffer und einem Rucksack. Da war ich 21. Mannheim war meine Traum-Uni. Mitten in Deutschland, mit mildem Klima, in einem Barockschloss – und mit der höchsten Platzierung im Ranking. Ich habe BWL, Germanistik und Philosophie belegt. Das Philosophiestudium hat mir geholfen, meine deutschen Freunde besser zu verstehen. Der Deutsche fragt sich: „Bin ich glücklich?“ Der Chinese denkt: „Wenn du glücklich bist, bin ich auch glücklich.

Yingyi Wang talking to two men. 

Muffins von der Chefin

Sechs Jahre lang habe ich alleine in Deutschland gelebt. An Geburtstagen war es schwer: Nie war meine Familie an meiner Seite. Im Juni 2014 habe ich als General Trainee bei RKW im Headquarter angefangen. Ich hatte mich für RKW entschieden, weil es ein sehr innovatives Familienunternehmen ist. Und der Zusammenhalt im Team war in meiner Anfangszeit einzigartig gut: Als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, habe ich das zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen gefeiert. Es war ein genialer Abend! Im August war mein Geburtstag. Als ich an diesem Tag ins Büro kam, hatte meine damalige Chefin Kuchen gebacken und Muffins. Die Muffins waren noch warm … Ich bekam Blumen, ein Geschenk, alle haben mich in den Arm genommen. Es war ein wunderschöner Tag, ich fühlte mich wie in einer Familie. Wir haben uns viel ausgetauscht, sogar mittags miteinander gekocht. Alle haben versuchen, einander zu helfen.

Zwischen Frankenthal und China

Seitdem hat sich viel in meinem beruflichen Leben verändert. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Trainee-Programms, in dem ich fast alle Abteilungen durchlaufen und auch fast ein halbes Jahr in China bei RKW verbracht habe, wurde ich bei RKW in Frankenthal in der Marketing-Abteilung übernommen. Seitdem kümmere ich mich um das Marketing für die Region China. Außerdem bin ich auch gruppenweit für Market Intelligence zuständig, betreue also Marktstudien und liefere Analysen, um den Erfolg unserer Marketing-Aktivitäten weiter zu verbessern. Zudem gehört das Marketing für eine Reihe von Kernprodukten über alle Divisionen hinweg zu meinem Aufgabenbereich.

RKW bietet mir zudem die Möglichkeit, mich im Bereich Sales einzubringen. Hier unterstütze ich aktiv die Division Landwirtschaft in der direkten Bestandskundenbetreuung in China. Eine sehr spannende Aufgabe, zumal ich auch reisen, Kunden besuchen und Messen in meiner alten Heimat organisieren kann. Über meine weiteren Karriereoptionen bei RKW wird gemeinsam im Team in den nächsten Monaten entschieden. Mir gefällt, dass sich immer wieder neue Chancen bieten – so kann ich mich gemeinsam mit dem Unternehmen verändern und zu seiner Weiterentwicklung beitragen.

Solche Herausforderungen habe ich in meinem Leben ja schon immer geliebt! Natürlich auch privat: Canyoning, Rafting, Bungee-Jumping, Fallschirmspringen – ich habe alles probiert.

Werte erhalten

Eine Herausforderung ist auch, die Werte, für die RKW steht, zu erhalten. Durch das internationale Wachstum der Firma gibt es viele neue, internationale Kolleginnen und Kollegen. Ich finde es wichtig, das ihnen vorgelebt wird, welche Bedeutung Respekt, Teamspirit und Ehrlichkeit haben. Genau diese Werte waren ein wichtiger Grund, mich für RKW zu entscheiden. Und sie sind nach meiner Meinung eine entscheidende Basis dafür, dass das Unternehmen weiter seine große Anziehungskraft auf Talente behält.

“Führungskraft in Teilzeit? Geht doch!”

Sandra-Grimm

Sandra Grimm

Sandra Grimm möchte im Beruf erfolgreich sein und am Leben ihrer Kinder teilhaben. Deshalb machte sie schon bei ihrer Bewerbung klar: Ich möchte Teilzeit arbeiten und das ist auch als Führungskraft gut machbar! Seit 2012 ist Sandra Grimm Personalleiterin bei RKW Michelstadt, Deutschland.

Sandra Grimm kennenlernen

Etwas bewegen und Freude daran haben

„Ich habe zwei Söhne im Teenager-Alter und arbeite als Führungskraft in Teilzeit. Dies erfordert eine gute Planung und viel Organisationstalent. Auch die Großeltern springen mal ein, wenn wir sie brauchen. Trotzdem müssen sowohl meine Familie und ich wie auch mein Arbeitgeber bereit sein, flexibel auf Außerplanmäßiges zu reagieren.

Das klappt bei RKW sehr gut. Mein Chef versucht, die planbaren Termine so zu legen, dass sie in meine Arbeitszeit fallen und mich ansonsten wirklich nur in Notfällen anzurufen. Diese Rücksichtnahme ist für mich eine Form von Respekt. Im Gegenzug bin ich aber auch flexibel, wenn z. B. Abgabefristen anstehen, längere Meetings oder Geschäftsreisen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Delegieren. Ich habe ein sehr gutes Team, das das Tagesgeschäft am Laufen halten kann – auch wenn ich mal nicht im Hause bin. Meine Kolleginnen und Kollegen bringen viel Erfahrung mit und wissen genau, bis zu welchem Punkt sie selbst entscheiden können und ab wann sie mich einbinden müssen. Und für diese Fälle bin ich dann auch außerhalb meiner regulären Zeit am Arbeitsplatz für sie telefonisch erreichbar.

„Für mich ist nicht erfolgreich, wer 70 Stunden und mehr pro Woche im Büro verbringt, sondern wer effektiv ist und in seiner Arbeitszeit etwas bewegt. Erfolg bedeutet für mich auch, Zeit in die wirklich wichtigen Dinge zu investieren, beruflich wie privat. Und auch, dass man Freude hat an dem was man tut.“

 

Gutes Beispiel macht Schule

Teilzeitkräfte in Führungspositionen sind in vielen Unternehmen nach wie vor nicht vorgesehen. Auch bei RKW sind „Teilzeit-Eltern“ noch relativ selten. Ich versuche, passende Modelle auch für andere Mütter oder Väter zu realisieren, wo dies möglich ist.

Eigentlich war auch meine Position als Vollzeitstelle ausgeschrieben. Gesucht wurde ein kaufmännischer Leiter, verantwortlich für Controlling, Finanzen und Personal. Ich bewarb mich trotzdem mit dem Vorschlag, die Positionen Finanzen/Controlling und Personal zu trennen und auf zwei Personen zu verteilen. Zunächst lehnte RKW ab, weil keine Chance gesehen wurde, diese Idee umzusetzen. Doch einige Zeit später sah man doch die Vorteile in diesem Modell. Wir trafen uns zum Vorstellungsgespräch und ich wurde als Personalleiterin in Teilzeit eingestellt.

Taten statt Titel

Ich bin froh, dass es hier nicht so sehr darauf ankommt, einen wichtig klingenden Titel zu haben. Der Erfolg einer Person ist daran nicht abzulesen. Wichtiger ist, was man bewegen kann und dass man interessante Aufgaben hat, bei denen man sich einbringen und weiterentwickeln kann. Wir brauchen Menschen, die „machen“ und etwas bewegen wollen – die an ihrer Arbeit Freude haben und nicht nur an ihrem Titel.

Starke Frauen, neue Väter

Wir sind ein produzierender Standort. Die Kommunikation ist meist sehr direkt. Man muss selbstbewusst an die Dinge herangehen und so lassen sich auch die meisten Konflikte mit entsprechender Moderation gut im Dialog lösen. Ein immer häufigeres Thema sind z. B. die Vätermonate. Frühjahr und Sommer sind unsere Hochsaison. Wenn dann ein junger Vater aus der Produktion zwei Monate lang ausfällt, ist das für uns schwierig zu kompensieren. Oft finden wir auch hier einen Kompromiss: Ein Monat zur Geburt, der zweite später, im Herbst oder Winter.
 

Mari-Valtonen

“Voneinander lernen, miteinander lachen”

Mari Valtonen

Mari Valtonen studierte Kunststofftechnik in Finnland. Im Rahmen eines Erasmus-Austauschprogramms verbrachte sie zwei Semester an der RWTH Aachen. Ihre Masterarbeit schrieb sie am finnischen RKW-Standort Pori. Seit 2012 leitet sie dort die Produktion. Hier schildert sie, warum es für sie ganz einfach war, bei RKW einzusteigen und aufzusteigen.

Mari Valtonen kennenlernen

Jung, weiblich, keine Exotin

„Ich habe Kunststofftechnik studiert. Meine Masterarbeit habe ich bei RKW in Pori geschrieben. Das war eine gute Möglichkeit, in Kontakt zu kommen; ich konnte mich in ersten Projekten beweisen. Das gesamte Unternehmen hat mich unterstützt, ich konnte jede Frage stellen, alle waren sehr hilfsbereit. Es war für mich eine sehr einfache Entscheidung, nach dem Master-Abschluss bei RKW einzusteigen.

In Pori habe ich zunächst im Bereich Forschung und Entwicklung gearbeitet, drei Jahre lang das Labor geleitet. Dann habe ich eine neue Herausforderung gesucht. 2012 wurde ich Produktionsleiterin, inzwischen bin ich Senior Production Managerin. Als weibliche Führungskraft in der Industrieproduktion bin ich in Finnland keine Exotin. Es gibt wohl nicht besonders viele Werksleiterinnen, aber etliche Produktionsleiterinnen.

In the factory: Three large rolls of film by a machine.
Flexible Verpackungslösungen für die Industrie sind das Spezialgebiet des finnischen Standorts Pori, wo Mari Valtonen als Senior Production Managerin arbeitet.

Austausch international

Eingearbeitet wurde ich intensiv. Im Rahmen eines Austauschprogramms habe ich mehrere RKW-Standorte besucht, unter anderem in Echte und Nordhorn. Ich treffe mich regelmäßig mit meinen Kollegen aus anderen Ländern; wir tauschen uns aus, vergleichen unsere Benchmarks, lernen voneinander. Es hilft auch, dass bei uns im Unternehmen ein guter Sinn für Humor gepflegt wird. Ich kann zu Mitarbeitern gehen und mit einem Augenzwinkern sagen: `Eine junge Führungskraft braucht Hilfe: Was bedeutet das??? Wenn jemandem ein Fehler passiert, spricht man am Kaffeetisch darüber. Aber mit Humor.

Typisch finnisch, typisch RKW

Für gute Leistung und besonderes Engagement bedanke ich mich persönlich. Aber Finnen sind sehr bescheiden; wir spielen Lob von anderen herunter. In Finnland verwenden wir keine Familiennamen, alle duzen einander. Es ist typisch für unsere Kultur, dass alle Produktionsmitarbeiter mit ihren Anliegen direkt zu mir kommen können. Dieser Stil ist aber auch typisch für RKW.

Die Routiniers respektieren junge Ideen

Warum ich RKW als Arbeitgeber empfehlen würde? Alle meine Erfahrungen waren positiv. Also: warum nicht? Bei RKW in Pori arbeiten die meisten Mitarbeiter schon sehr lange. Das zeigt, dass sie zufrieden sind. Jetzt kommt frisches Blut, Newcomer wie ich. Ich möchte natürlich auch etwas bewegen. Der routinierte und erfahrene Teil des Personals respektiert hier, wenn wir etwas verändern wollen. Schließlich waren sie auch mal jung.

“Wer will und kann, kommt hier weit”

Ali-Korkmaz

Ali Korkmaz

Ali Korkmaz stieg als Maschinenhelfer bei RKW in Petersaurach, Deutschland, ein. Er bildete sich zum Maschinenführer und zum Schichtleiter fort. Später unterstützte er vor Ort den Aufbau des RKW-Werks in Ägypten. Heute arbeitet er von Petersaurauch aus für die Division H&I als Verfahrensmechaniker und erstellt als Trainer Extrusion gemeinsam mit Kollegen Trainingskonzepte für Produktionsmitarbeiter anderer RKW Standorte.

Ali Korkmaz kennenlernen

Extrusion ist eine Kunst

„Extrusion ist eine Kunst. Aus dem Ausgangsmaterial erzeugen wir durch das Zusammenspiel von Außenluft, Innenluft und Abluft eine riesige Blase. Dabei müssen wir auf Einflüsse wie die Temperatur reagieren. Es braucht Geduld und viel Fingerspitzengefühl, bis die Kunststoffblase die richtige Stärke und die perfekte Qualität hat. Erst dann wird er gewalzt, geprägt und gewickelt … Ich liebe diese Arbeit, ich liebe diese Maschine. Wenn Du die zum Laufen gebracht hast: unbeschreiblich.

Große Kunststoffblase bei der Folienproduktion.
Bei der Extrusion wird Kunststoff als Pulver oder Körnchen (Granulat ) geschmolzen und unter hohem Druck durch eine Düse gepresst. Dabei entsteht eine Blase, die so groß ist, dass sie fast bis an die Decke einer hohen Produktionshalle reicht. Die Zufuhr von Kühlluft von außen und innen legt die Stärke der Kunststofffolie fest.

Die Chefs öffnen Türen

Bei RKW in Petersaurach habe ich vor 15 Jahren als Maschinenhelfer angefangen. Seit drei Jahren bin ich Schichtführer und Trainer für Extrusion. Mein Chef hat mich angesprochen, weil ich die Fachkenntnis habe und gut mit Menschen umgehen kann. Bei RKW wird für alles gesorgt, nicht nur finanziell. Die Chefs öffnen Türen und helfen, dass sich Mitarbeiter entwickeln können. Wenn man möchte und man's draufhat, kommt man hier weit.

„Ich liebe diese Arbeit, ich liebe diese Maschine. Wenn Du die zum Laufen gebracht hast: unbeschreiblich.“

Ohne Respekt kann man nicht arbeiten

Ich bin in der Türkei geboren; als ich ein kleines Kind war, kamen meine Eltern nach Deutschland. Respekt ist ein sehr wichtiger Wert in der türkischen Kultur; so ist er für mich auch selbstverständlich. Bis heute würde ich niemals vor meinem Vater eine Zigarette rauchen. Ohne Respekt und Anstand – gegenüber Jüngeren und Älteren – kann man nicht arbeiten. Es macht mir Spaß, anderen zuzuhören und auf ihre Themen einzugehen.

Ab 2011 habe ich am neuen RKW-Standort in Ägypten gearbeitet. Wir waren zu zehnt aus Deutschland gekommen, jeder hatte eine andere Begabung mitgebracht. So konnten wir Maschinen reparieren oder anpassen – und den Betrieb in Kairo zum Laufen bringen. Im zweiten Schritt haben wir die ägyptischen Kollegen im Umgang mit den Maschinen angelernt. Der dritte Schritt war, die hohen Qualitätsstandards zu sichern. Ich habe viel dazugelernt, ganz neue Erfahrungen gesammelt, spreche jetzt auch arabisch.

Klaus-Hering

“Meine größte Challenge”

Klaus Hering

Klaus Hering ist Diplom-Ingenieur; in Würzburg studierte er Kunststofftechnik. Seine Karriere bei RKW führte ihn von der Qualitätssicherung über das Produktmanagement und die Werksleitung bis zu seiner aktuellen Position als Vice President Sales in der Division Hygiene & Industrial.

Klaus Hering kennenlernen

Lust auf Spanien?

„Meine größte Challenge bei RKW war zugleich eine meiner wertvollsten Erfahrungen meiner bisherigen beruflichen Laufbahn. Ich war Produktmanager für unseren wichtigsten Kunden. Wegen eines Kundenprojekts musste ich nach Spanien fahren, zu unserem Standort RKW Iter in Saragossa. Kurz darauf wurde ich gefragt, ob ich als Standortleiter das Change Management übernehmen wollte.

Ich konnte nicht einmal Spanisch ...

Ich konnte nicht einmal Spanisch. Ich sagte zu und machte einen dreiwöchigen Spanisch-Crashkurs. Der reichte gerade aus, um im Lokal Essen zu bestellen, aber auf keinen Fall für den Job. Die Englischkenntnisse der Kollegen vor Ort waren sehr unterschiedlich. Menschen zu überzeugen, ist eine meiner Stärken. Aber die kann ich nicht einsetzen, wenn ich mich nur über einen Dolmetscher verständigen kann. Du musst mit den Leuten in ihrer Sprache sprechen können!

Mit einer Beratungsfirma haben wir einen Veränderungsprozess eingeleitet, die Firmenkultur grundlegend verbessert. Wir konnten einen Sozialplan aushandeln, ohne dass es zum Streik kam: fast unglaublich in Spanien. Die Sache lief an. 2011 hatten wir zum ersten Mal ein positives Ergebnis. Und ich konnte gut genug Spanisch, um die Sprache meiner Leute zu sprechen.

Klaus Hering vor einer Folienmaschine.
Ob in Spanien, China oder Deutschland – Klaus Hering setzt überall auf die offene RKW-Führungskultur mit Teamwork als Basis.

Auf nach China!

Anfang 2012 kam ich nach Deutschland zurück, aus privaten Gründen. Ich wurde Director Business Development. Und wieder war es ein Zufall, der meine Laufbahn bestimmte. Unser Hauptkunde kam auf uns mit dem Wunsch zu, seinen Produktionsstandort in China vor Ort mit Folien zu beliefern. Also: Einen RKW-Standort im chinesischen Guangzhou aufzubauen.

Ende 2013 begannen die Bauarbeiten, Mitte 2014 konnten wir schon die Maschinen für den Foliendruck einrichten. China kannte ich nur von Urlauben. Klar: Die Mentalität von Deutschen und Spaniern ist näher als die von Menschen in Europa und Asien. Dort lauern deutlich mehr Fettnäpfchen. Aber die Grundsätze sind die gleichen: Alle Mitarbeiter wollen respektiert und wertgeschätzt werden. Das bedeutet für mich: sie in Entscheidungsprozesse einbeziehen, ihnen Freiraum und Entscheidungsspielraum lassen. Diese offene Führungskultur verbindet RKW weltweit. Wir setzen überall auf Teamwork, statt auf eine patriarchische Führungsebene.

Wir sind RKW

Die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen war bei RKW schon immer sehr stark. Früher, als RKW kleiner war, haben wir „einfach gemacht“. In unserem aktuellen Wachstum müssen wir Strukturen definieren und beschreiben. Wir wollen von ganz oben nach unten die Eigenverantwortung weiter stärken.

Was mein Motor ist? Ich habe wenig Angst vor dem Scheitern. Und ich brauche Abwechslung. Nur Akten zu wälzen im Büro würde mich verrückt machen. Da kam China gerade richtig!

 

“Typisch RKW: Verständnis und Respekt”

June-Kroll

June Kroll

June Kroll stammt aus Thailand. Nach Stationen in Bangkok und den USA arbeitet sie seit Ende 2012 als Controllerin in der RKW-Zentrale in Frankenthal. Sie hat ihre zweite Heimat Deutschland auch deshalb schätzen gelernt, weil ihre Kolleginnen und Kollegen jede Menge Verständnis für sie mitbringen.

June Kroll kennenlernen

Offene Unternehmenskultur als Pluspunkt

Frau Kroll, Sie haben für eine bekannte Unternehmensberatung und einen internationalen Kosmetikkonzern gearbeitet. Warum haben Sie sich jetzt für RKW entschieden?

Ich wollte etwas Neues kennenlernen, eine andere Kultur, einen anderen Managementstil. Und nicht zu vergessen: RKW ist auch Marktführer. Inzwischen ist Deutschland meine zweite Heimat geworden.

Sie kamen Ende 2012 in die deutsche RKW-Zentrale. Wie war der Start?

Sehr gut. Ich mag die offene Unternehmenskultur. Ich hatte es vorher in Deutschland öfter erlebt, dass Leute `zumachten´, wenn sie merkten, dass ich noch nicht gut Deutsch sprechen konnte. Ganz anders die Menschen bei RKW: Hier waren alle sehr hilfsbereit. Wir sind gemeinsam ausgegangen, die Kollegen haben mich auch zum Eishockey mitgenommen. Es war und ist ein tolles Arbeitsklima.

Welche Rolle spielt dabei Respekt?

Respekt ist für mich zum Beispiel, dass meine Kolleginnen und Kollegen bei RKW immer versuchen, mein Deutsch zu verstehen. Es ist in den Jahren in Deutschland besser geworden, aber perfekt bin ich natürlich noch nicht. Trotzdem sprechen alle Deutsch mit mir und wenn ich mal Fehler mache, dann erklären sie mir, wie ich es besser machen kann. Ich liebe dieses Verständnis! Umgekehrt versuche ich, mit dem Erlernen der Sprache und der Kultur meinen Respekt vor den Menschen in Deutschland zu zeigen. Ich finde, das gehört dazu, wenn man in ein anderes Land geht.

Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Karriere bei RKW?

Ich arbeite inzwischen im Controlling von Projekten und versuche dort dazu beizutragen, den Ertrag und Erfolg unseres Unternehmens zu steigern. Ich bin vor ein paar Monaten aus der Elternzeit auf meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt und schaffe es schon gut, Berufs- und Familienleben in Einklang zu bringen. Dabei helfen mir die Möglichkeit der Mobilarbeit bei RKW und die Einstellung meines Chefs. Er hat selbst drei Kinder und weiß, wie es ist, wenn man Familie hat.

Was ist für Sie typisch deutsch?

Zuallererst, dass hier fast jeder Kartoffeln isst! Auch das Umweltbewusstsein der Menschen ist typisch deutsch. Und dass die Menschen so gerne draußen spazieren gehen. Dafür ist es in Thailand zu heiß; man flaniert dort eher durch die Malls.

Eddi-Chong

“Erfolgsrezept: Vertrauen!”

Eddie Chong

Eddie Chong stammt aus Malaysia. Seine Karriere führte ihn nach Taiwan und Shanghai. Heute lebt er in Singapur und der chinesischen Stadt Guangzhou. Bei RKW ist Eddie Chong aktuell General Manager für das Werk in Guangzhou. Besonders wichtig bei der Mitarbeiterführung sind für ihn Respekt und Vertrauen.

Eddie Chong kennenlernen

Idee gesucht? Zuhören hilft!

Ich war früher bei Unternehmen beschäftigt, die sich im Rahmen ihrer geschäftlichen Tätigkeit einfach streng an eine Agenda gehalten haben. Bei RKW geht es nicht nur um Zahlen. Hier gibt es regelmäßig Konferenzen mit den Managern aller Standorte von RKW. Für mich ist die Zusammenarbeit mit diesen Menschen eine sehr angenehme Erfahrung. RKW gibt seinen Mitarbeitern ein gutes Gefühl – wie eine Familie.

Es gibt viele Arten, ein Ziel zu erreichen. Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch hat gute Ideen, die wir nicht erfahren können, wenn wir nicht zuhören. RKW hat sich diese Tatsache zu Herzen genommen. Ich habe viele Freiheiten bei der Arbeit. Und die Manager wollen Ideen von Außenstehenden; von Menschen, die nicht in Schubladen denken. Sie möchten zuhören.

Dialog zwischen den Kulturen

In Guangzhou/China haben wir ein internationales Team: Deutsche mit und ohne Arbeitserfahrung im Ausland, chinesische und andere Staatsbürger; hier geht es mehr um Kultur als um Persönlichkeit. Ich versuche, einen engen Kontakt zu meinen Mitarbeitern aufzubauen und mehr über ihre persönlichen und familiären Umstände zu erfahren. Ich behandle sie freundlich und bin nicht überheblich. Und ich schaffe ein Arbeitsklima, in dem die Stärken jedes Einzelnen geschätzt werden.

Eddie Chong am Tisch im Gespräch mit zwei Männern und einer Frau.
Eddie Chong arbeitet bei RKW im chinesischen Guangzhou mit einem internationalen Team.

Was lernen wir aus Fehlern?

Es ist wichtig zu verstehen, wie Fehler passieren. Ich mache dem Mitarbeiter, dem der Fehler unterlaufen ist, keine Vorwürfe, sondern suche nach dem Ursprung des Fehlers und nach Maßnahmen zur Lösung der Konsequenzen, die durch den Fehler entstanden sind. Vielleicht war der Fehler eine Folge meines Führungsstils; vielleicht habe ich dem Projekt nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt. Die wichtigste Frage für alle Beteiligten ist: Was haben wir aus diesem Fehler gelernt? Dazu führen wir offene Diskussionen, ohne, dass mit dem Finger auf andere gezeigt wird.

Teamspirit und Vertrauen

Als ich bei RKW angefangen habe, war es mir wichtig, sowohl die Denkweise der Unternehmensleitung als auch die Struktur und Strategie des Unternehmens zu verstehen. Nur so konnte ich die richtigen Mitarbeiter finden, ein starkes Team zusammenstellen und dieses Team dann weiterentwickeln.

Für die Führung meiner etwa 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Zusammenarbeit gelten ein paar wichtige Grundsätze. Zum einen geht es um Respekt und Zuverlässigkeit untereinander. Zweitens versuche ich, die Motivation des Personals gezielt zu fördern. Und drittens sind eine offene Kommunikation und vor allem Vertrauen besonders wichtig. So entsteht Teamspirit und ein Gefühl der Harmonie in der Mannschaft. So können wir die maximale Leistung für RKW erbringen.

„Eine offene Kommunikation und Vertrauen sind besonders wichtig.“

In Asien eigene Lösungen entwickeln

Asien lernt nicht nur von der westlichen Welt, sondern auch von Japan und Korea. Aber wir können Methoden nicht einfach kopieren. Das funktioniert nicht. Wir müssen eigene Lösungen finden, unseren eigenen Weg. Ich bin sehr stolz auf die Art und Weise, wie wir unser Team in Guangzhou aufgebaut haben. Wir lachen gemeinsam und wir setzen uns auch einmal auseinander, wenn es Probleme zu lösen gibt. Aber immer in einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung.“

“Respekt. Dynamik. Glück.”

Reham-Hassan

Reham Hassan

Reham Hassan verantwortet bei RKW Egypt den Bereich Human Resources & Administration. Die 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für die sie verantwortlich ist, betrachtet sie als ihre Kunden. Sie möchte, dass sie am Arbeitsplatz glücklich sind.

Reham Hassan kennenlernen

Welcher Wert ist am wichtigsten?

2014 habe ich mich bei RKW beworben. Andere Unternehmen schreiben über ihre Leitbilder, ihre Ziele usw. Auf der Website von RKW fand ich nur dieses eine Wort: „Respekt“. Das hat mich auf Anhieb fasziniert. Respekt ist das, worum es wirklich geht – der wichtigste Wert: Ehrlich sein, eine gute Arbeit machen und Respekt für andere zeigen. Respekt ist das Dach, unter dem sich alle anderen Werte entfalten können. Bei RKW ist Respekt nicht nur ein Begriff, den man auf der Website findet, sondern etwas, das sich z. B. auch durch alle Stufen des Bewerbungsprozesses zieht.

Reham Hassan im Gespräch mit einem Mann.
Die Kultur des Respekts ist für Reham Hassan der entscheidende Wert in ihrer Arbeit bei RKW.

Statt Shakespeares „Kaufmann“: Management!

Ich habe Englische Literatur studiert. Shakespeare ist mein Lieblingsautor. Sprache ist sehr wichtig, wenn man ein Land und seine Werte verstehen möchte. Als ich mein Studium abgeschlossen hatte, gab es allerdings kaum Jobs – mit einem Abschluss in Englischer Literatur kann man entweder Lehrerin oder Übersetzerin werden. Dachte ich zumindest, eine Laufbahn in der Industrie erschien mir unmöglich. Aber nachdem ich im Personalbereich angefangen hatte, wusste ich, dass es der richtige Job für mich ist. Früher habe ich für ein ägyptisches Unternehmen und andere internationale Firmen gearbeitet, einmal sogar für ein Bauunternehmen. Am wohlsten fühle ich mich aber in der industriellen Fertigung – diese Dynamik habe ich sonst nirgendwo erlebt.

Als ich bei RKW Egypt in Kairo anfing, hatten wir mehr als 50 Mitarbeiter. Unser Geschäftsleiter kam aus Deutschland. Er stellte viele Fragen und hörte sehr aufmerksam zu. Außerdem lernte er Arabisch. Er war Teil der Familie. Und auch mit meinen Kollegen in Frankenthal konnte ich von Anfang an immer sehr offen und direkt sprechen: Es gibt keine Hindernisse, keine Einschränkungen.

Ziele: Zufriedenheit und Personalförderung

Ich sehe meine Rolle als objektive Vermittlerin zwischen der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern. Mein erster Anspruch in meiner Arbeit in der Personalabteilung ist die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zugleich sehe ich meine Verantwortung auch in der Personalentwicklung. Ich möchte dabei mithelfen, jede Person im Unternehmen so zu fördern, dass er oder sie die bestmöglichste Leistung zeigen kann.

Anette-Hans

“Etwas bewegen und etwas erreichen”

Anette Hans

Vom Trainee in den USA bis zum General Manager in China: Anette Hans hat die rund 3.000 Beschäftigten von RKW im Blick. Als Director Human Resources ist sie darüber hinaus auch für künftige RKW-Generationen verantwortlich. Wir haben mit Anette Hans eine Rundreise durch die RKW-Personalwelt unternommen – mit spannenden Abstechern in den Talent-Pool, auf die Karriereleiter und in verschiedene Kulturkreise.

Anette Hans kennenlernen

3.000 Menschen. Und jeden einzelnen im Blick

Ihre Karriere startete Anette Hans mit einer Ausbildung zur Industriekauffrau. Bald spezialisierte sie sich auf das Thema Human Resources (HR). Und sie blieb dabei. Das HR-Management ist bis heute ihre Leidenschaft. Warum? „In HR hat man es mit Menschen zu tun – und gleichzeitig muss man das Business verstehen!“ Seit April 2018 ist Anette Hans Director Human Resources für die RKW Gruppe weltweit. Für den Karriereschritt entschied sie sich, weil RKW eine besondere Herausforderung bot. „Ich kann hier die Entwicklung eines mittelständischen Familienunternehmens zum internationalen Konzern mitgestalten.“

Anette Hans ist verantwortlich für rund 3.000 RKW-Beschäftigte an 20 Standorten weltweit. Zu ihren Top-Themen gehören der Aufbau eines Talent-Pools und die Nachfolgeplanung. Außerdem arbeitet sie mit ihrem Team an standardisierten digitalen Lösungen für die internationale HR-Organisation von RKW.

Neben diesen globalen Zukunftsprojekten hat das HR-Team auch die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten der Beschäftigten im Blick. „Wir können jeden Beschäftigten unterstützen und ihm helfen, weiterzukommen. Vielleicht möchte er sich weiterbilden. Oder ein Coaching durch einen Mentor bringt ihn weiter ...“, schildert Anette Hans. Die individuelle Planung beginnt schon bei den Nachwuchskräften, z. B. beim Trainee-Programm. Alle Trainees durchlaufen verschiedene Stationen im In- und Ausland. Sie übernehmen konkrete Aufgaben und Verantwortung für erste eigene Projekte.

Chancen. Ideen. Starke Werte

Die Entwicklungschancen sind ein Grund, warum Beschäftigte RKW oft lange treu bleiben. Ein weiterer: „Die Menschen können bei uns etwas bewegen. Jeder auf seiner Position, zu Prozessen, Abläufen, Produkten. Wer eine Idee hat, wird gehört“, verspricht Anette Hans.

Raum für Ideen und fürs Weiterkommen öffnet sich nicht nur im Management. Auch Beschäftigte in der Produktion können sich verändern. Sei es im eigenen Werk, z. B. durch einen Wechsel in einen anderen Maschinenbereich. Durch eine Zusatzqualifikation zu Themen wie Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz oder Prävention. Oder durch projektbezogene Einsätze an anderen Standorten. „Wenn zum Beispiel ein Werk in den USA eine neue Maschine bekommt, dann reisen ein oder mehrere Fachkräfte aus Deutschland dorthin und helfen beim Installieren und dem Start-up. Es ist für uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter international arbeiten können.“

Und auch die gemeinsamen RKW-Werte verbinden die Beschäftigten und ihr Unternehmen: „Respekt und Zuverlässigkeit“, sagt Anette Hans, „sind für die langjährigen Mitarbeiter sehr wichtig.“

Soziale Verantwortung: auch ein Nachhaltigkeitsthema!

Nachhaltig zu denken und zu handeln: das bedeutet für RKW auch, Verantwortung für die Beschäftigten, für ihre Gesundheit und Sicherheit zu übernehmen. So folgt RKW den Prinzipien des Equal Pay, unterstützt die individuelle berufliche Entwicklung und die Vielfalt im Unternehmen. 2018 lag der Anteil weiblicher Führungskräfte bei 26 Prozent (Tendenz weiter steigend). Die Gesundheit und Fitness fördert RKW je nach Standorten z. B. mit Check-ups, Gesundheitstagen und/oder Sporteinrichtungen. Sicherheit geht vor. Immer! Programme zur Unfallverhütung, Sicherheitspläne, Analysen und Safety Awards helfen, die Sicherheit in der gesamten RKW-Welt systematisch zu steigern.

Wer bei RKW einsteigt, kann rasch aufsteigen

Top-Performer können bei RKW rasch aufsteigen. Ein Karrierestart als Trainee im Controlling, mit Anfang 30 Director Controlling im RKW-Headquarter, später eine Position in Frankreich und dann General Manager von RKW Vietnam? Eine Bilderbuchkarriere, doch bei RKW kein Einzelfall. Genauso wie die Laufbahn, die vom Einsatz in den USA über strategische Verantwortung im Headquarter in die Position als General Manager an einem deutschen RKW-Standort mündet. Wie es weitergeht? Bei RKW warten immer neue Herausforderungen und Karriere-Optionen; wer ganz weit oben mitgestalten möchte, kann viele Chancen nutzen.

„Mich interessiert der Mensch, der vor mir steht.“

Auch Quereinsteiger sind bei RKW willkommen – ob sie sich von außen bewerben oder schon im Unternehmen arbeiten. Anette Hans sieht sich Zeugnisse gar nicht an; der Lebenslauf gibt ihr nur einen ersten Eindruck, denn: „Mich interessiert der Mensch, der vor mir steht.“ Das gegenseitige Kennenlernen beginnt bei RKW deshalb mit einem persönlichen Gespräch. Das Assessment Center hilft im nächsten Schritt, das Potenzial von Bewerberinnen und Bewerbern genauer einzuschätzen. Potenzial bedeutet: die Fähigkeit, immer wieder neue Herausforderungen anzunehmen. RKW sucht niemanden, der schon alles kann. Sondern Menschen mit dem richtigen Mindset, der nötigen inneren Haltung, die Lust und Fähigkeiten mitbringen, sich ein Berufsleben lang immer weiter zu entwickeln.

Eine Kultur. Viele Kulturen

Ist es eigentlich möglich, eine gemeinsame Unternehmenskultur auf allen RKW-Kontinenten zu leben – in Vietnam genauso wie in Finnland, in Ägypten wie in den USA? „Wir arbeiten mit einem Mix“, schildert Anette Hans. „Prozesse im Personalmanagement standardisieren wir weltweit; so sorgen wir für Effizienz und Transparenz. Manche Themen müssen wir lokal behandeln und die jeweiligen Rahmenbedingungen berücksichtigen, von den ökonomischen Bedingungen bis zur Kultur der Region. Das betrifft die Gehälter genauso wie gewisse Benefits. Was in Deutschland der Firmenwagen, ist in Ägypten der Chauffeur – oder z. B. auch der Sammelbus. Was wir teilen, ist die Vorstellung von exzellenter Personalarbeit, an der wir uns als globales HR-Team orientieren.“

„Meine Passion ist es, Menschen, Organisation, Strukturen und Prozesse in Einklang zu bringen.“

Zufriedenheitsfaktor Qualität

„When excellence matters“: Was die Standorte weltweit verbindet, ist das Leistungsversprechen von RKW. Aber wir befinden uns in einem Zeitalter, in dem sich die Work-Life-Balance immer stärker Richtung „Life“ neigt: Kann man heute Nachwuchskräfte noch mit dem Stichwort Performance locken? „Performance bedeutet bei RKW nicht: 20 Prozent mehr zu arbeiten oder Überstunden zu leisten“, stellt Anette Hans klar. „Sondern hervorragende Qualität zu liefern und mit Engagement und Ideen die Zukunft von RKW mitzugestalten. Unsere Mitarbeiter sehen, dass sie etwas bewegen können – UND etwas erreichen. Und DAS bringt den Spaß an der Arbeit!“