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Eineinhalb Gramm High-Tech

Fünfmal dünner als ein menschliches Haar, zehnmal leichter als Kopierpapier – und doch ein Stück High-Tech, eine technologische Innovation, die das Leben von Verbrauchern in der ganzen Welt verbessert. Die Außenhaut einer Windel – das sogenannte Backsheet – verhindert unerwünschtes Auslaufen und sorgt gleichzeitig für ein gutes Hautgefühl. Davon profitiert auch die Umwelt: Dank konsequenter Weiterentwicklung liegt der CO2-Fußabdruck der Folie heute 40 Prozent niedriger als noch vor 25 Jahren.

Windeln sind komplexe Produkte – unabhängig davon, ob sie in der Baby- oder Erwachsenenhygiene eingesetzt werden. 1973 in Deutschland eingeführt, wird die Einwegwindel seither kontinuierlich weiterentwickelt. Änderungen im Saugkern, insbesondere die Einführung des Superabsorbers sind hierbei für den Verbraucher leicht erkennbar. Mindestens genauso wichtig wie die Aufnahmefähigkeit ist aber die Hautverträglichkeit, die durch eine atmungsaktive Außenhaut gewährleistet wird. Windelausschlag gehört damit weitgehend der Vergangenheit an.

Verantwortung für kommende Generationen

Moderne, atmungsaktive Backsheets lassen täglich bis zu 25 kg Wasserdampf pro Quadratmeter passieren – das ist fünfmal mehr als bei ihrer Einführung. Darüber hinaus wurde das Gewicht der Folie und damit die Menge des eingesetzten Materials um zwei Drittel reduziert, gleichzeitig aber die mechanische Festigkeit deutlich erhöht. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten zum Beispiel Thermolaminate – das sind Vlies-Folien-Verbunde, die ohne Kleber hergestellt werden und dadurch wesentlich leichter als andere Laminate sind.

Die konsequente Reduzierung des Flächengewichts senkt nicht nur den Materialeinsatz, sondern reduziert auch lager- und transportbedingte CO2-Emissionen. Weitere Effizienzpotenziale werden durch das Recycling von Prozessabfällen sowie durch eine globale, dezentrale Produktionsstruktur gehoben. Als weltweit führender Hersteller exzellenter Folienlösungen bekennt sich die RKW-Gruppe dabei zum Prinzip der Nachhaltigkeit und zur Verantwortung für kommende Generationen. Dazu gehören auch Maßnahmen, um den Verlust von Kunststoffgranulaten während der Herstellung, Lagerung, Transport und Verarbeitung zu minimieren.

Nachwachsende Rohstoffe verstärkt einsetzen

Noch wirksamer als die möglichst effiziente Nutzung der natürlichen Ressourcen ist es, den Anteil nachwachsender Rohstoffe bei der Folienherstellung zu erhöhen. Neben der Entwicklung von immer dünneren, immer elastischeren und damit leistungsfähigeren Folien arbeitet die RKW-Gruppe kontinuierlich daran, Kunststofffolien eine ökologische Perspektive zu geben – und übernimmt damit Verantwortung für zukünftige Generationen.