Mehr Flexibilität und Nachhaltigkeit bei der Verpackung: Folie passt sich vor dem Schrumpfen der Palette an

Frankenthal, 21. Februar 2019 - RKW, europäischer Marktführer im Bereich Verpackungsfolien, hat eine dehnbare Schrumpffolie entwickelt, die den Anwendern klare Vorteile gegenüber gängigen vergleichbaren Produkten bietet und damit eine nachhaltige Alternative darstellt: Die RKW-Lösung schrumpft deutlich schneller und benötigt dadurch weniger Energie. Zudem verbraucht sie mindestens zehn Prozent weniger Material - was auf Anwenderseite nicht nur die Kosten reduziert, sondern auch einen signifikanten Beitrag zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen leistet.

Schrumpffolien sichern Paletten beim Transport und schützen sie effektiv vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen. Ihren Namen verdanken sie der Eigenschaft, dass sie sich nach Erwärmung und anschließender Abkühlung zusammenziehen und dabei genau den Konturen der palettierten Waren anpassen. Gewöhnliche Schrumpffolien haben eine größere Abmessung als das zu verpackende Produkt. Je nach Palette und Verpackungsanlage beträgt die Differenz bis zu acht Prozent. Der Energiebedarf für den Schrumpfvorgang ist daher hoch. Dazu kommen weitere Nachteile: Ein zu großer Folienumfang verursacht oft Falten in der Umverpackung. Dadurch entsteht die Gefahr, dass sich Löcher in der Verpackung bilden.

Die Neuentwicklung von RKW stellt den Dehn- und Schrumpfprozess nun sozusagen vom Kopf auf die Beine: "Unser Ziel war es, eine nachhaltige Schrumpffolie zu entwickeln, die kleiner ist als die Palette, sich aber aufdehnen und über die palettierte Ware stülpen lässt", erklärt Dimitri Rudsinski, Head of Sales Industrial Packaging bei RKW Nordhorn. Bereits vor dem Schrumpfvorgang passt sich die Folie dadurch optimal an die Palette an. Das Ergebnis sind nicht nur optisch einwandfreie Paletten ohne Falten und Löcher. Für den Kunden ergeben sich vor allem Vorteile hinsichtlich Nachhaltigkeit und Prozesseffizienz. "Da die Folienabmessung pro Palette deutlich kleiner ist, vermeidet der Anwender unnötigen Folienüberschuss. Das Einsparpotenzial liegt hier bei mindestens zehn Prozent", führt Rudsinski aus.

Folie schrumpft 75 Prozent schneller

Im Vergleich zu herkömmlichen Produkten schrumpft die Folie zudem bis zu 75 Prozent schneller. Damit fallen zum einen Energiebedarf und -kosten deutlich geringer aus. Zum anderen ermöglicht die Zeitersparnis beim Schrumpfvorgang schnellere Zykluszeiten und damit einen höheren Output. Die Folie eignet sich insbesondere für Produkte, die aufgrund ihrer Konturen schwer mit Schrumpffolien zu verpacken sind. Dabei kommen vor allem Hybrid-Verpackungsanlagen zum Einsatz.

Die RKW-Gruppe

Die RKW-Gruppe ist ein unabhängiges Familienunternehmen mit Hauptsitz in Frankenthal (Deutschland) und gehört zu den weltweit führenden Herstellern von exzellenten Folienlösungen. RKW ist Marktführer in den Bereichen Hygiene- und Agrarfolien, Folien für die Getränkeindustrie und Verpackungen für pulvrige Güter. Weiterhin liefert das Unternehmen Folien und Vliesstoffe für Medizinanwendungen, für die chemische und weiterverarbeitende Industrie sowie für den Bausektor. Die nachhaltigen Kunststofffolien der RKW-Gruppe ermöglichen es ihren Kunden, das tägliche Leben von Verbrauchern weltweit zu verbessern.

Im Geschäftsjahr 2018 erzielte RKW einen Gesamtumsatz von 878 Millionen Euro. Rund 3.000 Mitarbeiter an weltweit 20 RKW-Standorten verarbeiten jährlich 367.000 Tonnen Kunststoffe. Gemäß dem Firmenslogan „When excellence matters“ setzt das 1957 gegründete Unternehmen dabei auf herausragende Leistungen in Qualität und Service. Respekt und Zuverlässigkeit sind die Kernwerte von RKW und bilden die Basis des Unternehmenserfolgs.

Presse-Kontakt

RKW SE
Zweigniederlassung Nordhorn
Dimitri Rudsinski
Head of Sales Industrial Packaging
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48527 Nordhorn
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dimitri.rudsinski@rkw-group.com